Ich hatte ja hier schon geschrieben, dass ich in diesem Jahr Ostern im sunshine state California verbringen möchte und das habe ich auch getan. Es war einfach nur unvorstellbar schön und leider viel zu kurz! Wir hatten effektiv nur 3 volle Tage dort und hatten somit fast mehr Zeit im Flugzeug als in der Stadt verbracht. Trotzdem hat es sich gelohnt und ich würde es auch immer wieder machen.
Am ersten Tag haben wir ganz typisch eine Stadtrundfahrt gemacht. Dazu gibt es auch nicht viel zu erzählen, weil man ja diesbezüglich nicht viele Tipps geben kann. Wir hatten unsere Rundfahrt im Vorfeld in einem Reiseportal gebucht und gleich mit Alcatraz kombiniert. Das kann ich so nur empfehlen, denn vor Ort hätten wir keine Tickets mehr bekommen. Wenn ihr auf Alcatraz möchtet (und das solltet ihr unbedingt tun, wenn ihr in der Stadt seid) müsst ihr entweder mit mindestens 3 Tagen Wartezeit rechnen oder eben im Vorfeld buchen.
Am nächsten Tag (und das ist etwas, das würde ich JEDEM empfehlen) haben wir ein Auto gemietet und sind nach Norden zu den Mammutbäumen gefahren. Dabei haben wir auch am Strand Halt gemacht und sind über die Golden Gate gefahren, was mein persönliches Urlaubs-Highlight war. Aufgrund der kurzen Zeit haben wir keine größere Tour gemacht, aber ich habe gesehen, dass man auch recht schnell nach Süden kommt und dort Wale beobachten kann oder es lohnt sich auch ein Tagesausflug in den ebenso schönen wie unaussprechlichen Yosemite Nationalpark. Das Ausleihen war auch gar nicht sehr teuer. Wir haben nur einen Fehler gemacht und prepaid Benzin dazu gebucht. Wir hatten dann nicht einmal ein Viertel des Tanks verfahren und mussten trotzdem den vollen bezahlen. Lasst euch also von so etwas nicht täuschen, denn Tankstellen gibt es dort an jeder Ecke.
Dem letzten Tag haben wir dann genutzt, um die Hippiekultur näher auszuleben und auf einen Turm zu steigen, der Feuerwehrmännern gewidmet ist. Von dort hatte man dann noch einmal einen schönen Ausblick über die Bay und die beiden Brücken und die Stadt.
Das Hippieviertel Haight Ashbury hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Da sind die Londoner Bricklane und Kreuzberg in Berlin wesentlich spannender. Es gab zwar sehr viele interessante Plattenläden und bunte Häuser, aber es waren kaum Menschen unterwegs und wenn, dann meist Touristen. Trotzdem konnte man den Flair noch erahnen, den das Viertel in den 60er Jahren gehabt haben muss.
Nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich den Beitrag nicht mit haufenweise schönen Bildern gesäumt habe, aber meine Cam ist irgendwie kaputt. Ich hoffe nur, dass die Bilder nicht verloren gegangen sind, denn das wäre eine Katastrophe.